{"id":220,"date":"2017-08-18T08:02:34","date_gmt":"2017-08-18T08:02:34","guid":{"rendered":"http:\/\/gerhard-frik.de\/?page_id=220"},"modified":"2017-08-18T08:02:34","modified_gmt":"2017-08-18T08:02:34","slug":"solartechnik","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/gerhard-frik.de\/LEsolar\/?page_id=220","title":{"rendered":"Solartechnik"},"content":{"rendered":"<p><strong>Fotovoltaik, uralt und hochmodern:<\/strong><\/p>\n<p>Die Fotovoltaik ist ein &#8218;alter Hut&#8216;. Bereits 1839 wurde die grunds\u00e4tzliche Wirkungsweise von Alexander Becquerel entdeckt, geriet anschlie\u00dfend jedoch wieder in Vergessenheit. In den 50er Jahren begannen allm\u00e4hlich die ersten Raumfahrtaktivit\u00e4ten und die Satelliten ben\u00f6tigten Energie, denn ohne Strom kann auch der sch\u00f6nste Satellit keine Telefongespr\u00e4che \u00fcbertragen. Die Kosten spielten keine Rolle, denn konventionelle Kraftwerke konnte man schlie\u00dflich schlecht in den Weltraum bef\u00f6rdern und nur die Fotovoltaik lieferte ausreichend Elektrizit\u00e4t bei relativ geringem Gewicht. 1955 entwickelten die Bell-Laboratories in den USA eine Silizium-Solarzelle mit einem Wirkungsgrad von ca. 6 %.<\/p>\n<p><strong>Erste fr\u00fche Anwendungsgebiete:<\/strong><\/p>\n<p>Erste kommerzielle Anwendungen auf der Erde entstanden bald dort, wo kein Stromanschluss gegeben war bzw. die Verlegung eines Stromkabels teurer gewesen w\u00e4re als der Einsatz der damals noch sehr teuren Fotovoltaik-Module. Dies waren z.B. abgelegene meteorologische Messstationen oder Fernsehumsetzer.<\/p>\n<p><strong>Heutige Wirkungsgrade:<\/strong><\/p>\n<p>Die heute erreichten Wirkungsgrade liegen je nach Modultechnik bei bis zu 18%, unter Laborbedingungen weitaus h\u00f6her.<\/p>\n<p><strong>Preisentwicklung:<\/strong><\/p>\n<p>Die ersten Fotovoltaik-Module f\u00fcr die Raumfahrt kosteten ca. 750\u00a0000 \u00a0Euro\/kWp. Etliche Jahre sp\u00e4ter konnte man f\u00fcr die meteorologischen Messstationen mit umgerechnet 50\u00a0000 Euro\/kWp rechnen.<\/p>\n<p>Der heutige Standard auf Hausd\u00e4chern sind \u00a0kleine Fotovoltaik-Anlagen, die etwa in der Leistungsklasse von 2 bis 4 kWp liegen. Anfang der 90er Jahre lagen die Kosten hier noch bei ca. 12\u00a0000 Euro\/kWp, um das Jahr 2000 bei 8\u00a0000 Euro\/kWp, 2006 sind sie auf rund 5\u00a0000 Euro\/kWp, 2012 bereits auf ca. 2\u00a0000 Euro\/kWp gesunken und lagen Ende 2016 bei ca. 1300 Euro je kWp. Die Werte gelten f\u00fcr komplette Aufdachanlagen von 10-100 kWp netto. Anlagen auf privaten Einfamilienh\u00e4usern liegen fast immer unter 10 kWp und sind damit etwas teurer. Die reinen Modulkosten machen heute bei kleineren Anlagen nicht einmal mehr die H\u00e4lfte der Systemkosten aus.<\/p>\n<figure id=\"attachment_43\" aria-describedby=\"caption-attachment-43\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-43 size-medium\" src=\"http:\/\/gerhard-frik.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Preisindex-10-kWp-2006-2014-300x207.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"207\" srcset=\"https:\/\/gerhard-frik.de\/LEsolar\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Preisindex-10-kWp-2006-2014-300x207.jpg 300w, https:\/\/gerhard-frik.de\/LEsolar\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Preisindex-10-kWp-2006-2014.jpg 681w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-43\" class=\"wp-caption-text\">Preisentwicklung 2006 bis 2014<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fotovoltaik, uralt und hochmodern: Die Fotovoltaik ist ein &#8218;alter Hut&#8216;. 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